Am Klosterhof 1, 40472 Düsseldorf

Unser Therapiebegleithund

Behindertenhilfe Einrichtung in Düsseldorf-Unterrath

Nino, unser Therapiebegleithund

 

„Das Tier weiß nichts von der Behinderung des Menschen.

Was immer ihm fehlen mag, für das Tier ist er vollkommen, er bleibt sein Herr und sein Freund.“

(S. Greifenhagen)

Ein Therapieansatz auf vier Pfoten . . .

Nino ist meist in Aktivitäten und Einsätzen einer Gruppe eingebunden. Das führt täglich zu schönen Aktionen mit und über ihn. Er reagiert sehr sensibel auf seine menschlichen Gegenüber; so bewegt er sich z.B. völlig frei im Gruppenalltag.

Ein Hund spürt intuitiv die Stimmung seines menschlichen Gegenübers: er lauscht auf den Ton und achtet auf die Körpersprache. Seine Anwesenheit kann zum Abbau negativer Spannungen beitragen sowie Stress, Angst oder Unsicherheit lindern. Nicht selten wirkt ein Therapiebegleithund entspannend und beruhigend auf seine Umgebung; sehr häufig fördert allein schon seine Anwesenheit Kommunikationsbereitschaft, Lernvermögen und Eigen-Motivation.

 

Über Nino…

Nino betrachtet seine Einsatzstelle – das Haus St. Josef – fast als sein Zuhause. Seit seiner 13. Lebenswoche kommt er so gut wie jeden Tag in unsere Einrichtung. Er wurde spielerisch an seine Aufgaben herngeführt. Heute kann Nino nichts irritieren – weder ein unsicheres Gangbild, noch laute Geräusche oder ungeschickte Bewegungen. Im Haus St. Josef ist Nino ein wunderbarer Motivator für fröhliche Spiele. Er kann aber auch ein zentraler Punkt in ruhigen, intensiven Situationen sein.

Denn Nino bewegt sich völlig frei im Gruppenalltag und wird von unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sehr differenziert wahrgenommen. Auch in die Kindergruppe geht Nino gerne. Er läßt sich nicht aus der Ruhe bringen, wenn sich seine kleinen Fans lautstark freuen, sobald er in ihre Gruppe kommt.

Vom Spielen und Herumtoben über gemeinsame Gruppenaktivitäten bis hin zu Einsätzen, in denen vollkommene Ruhe und Sicherheit gefragt sind – Nino paßt sich jeder Therapiesituation einfühlsam und mühelos an.

 

Die Einsatzmöglichkeiten eines Therapiebegleithundes:

  • Kontaktaufnahme
  • Unterstützung in der Psychomotorik
  • Abbau von Ängsten
  • Kraftdosierung
  • Ruhepunkt finden
  • Motivation bei Antriebsschwäche
  • Feinmotorik
  • Zulassen von Körpernähe
  • Sprachanregung
  • Entspannung
  • Lagerung
  • Körperwahrnehmung
  • Spiele drinnen und draußen

Da ein Hund nicht wertet und auch keine Forderungen an sein Gegenüber stellt,

ist er ein geduldiger und idealer Begleiter.