Ich war wieder in Unterrath und Lichtenbroich unterwegs, bin 10.436 Schritte gelaufen, fünf Mal umgestiegen und habe super viele neue Eindrücke gewonnen. Die netten Begegnungen und Gespräche mit Menschen aus dem Quartier waren sehr bereichernd! Durch den direkten Austausch wurde deutlich, welche Bedarfe und Herausforderungen die Bürgerinnen und Bürger vor Ort beschäftigen – insbesondere im Hinblick auf die soziale Teilhabe, Nahversorgung und die Aufenthaltsqualität in einigen Bereichen der beiden Stadtteile. Gleichzeitig sind neue Ideen und Impulse entstanden, wie das Miteinander gestärkt und die Lebenswertigkeit im Quartier weiter verbessert werden kann.
Besonders aufmerksam gemacht wurde auf die Situation rund um den leerstehenden Netto-Markt in Unterrath. Für viele Menschen, die im Umfeld der Kirche St. Maria Unter dem Kreuze wohnen, stellt die fehlende Nahversorgung ein großes Problem dar – in erster Linie für ältere Menschen oder Personen mit Gehbeeinträchtigungen. In diesem Zusammenhang wurden schon alternative Ideen wie ein „Laden auf Rädern“ diskutiert.
In Lichtenbroich wurde deutlich, dass der Ortskern von vielen Menschen als wenig attraktiv wahrgenommen wird. Hier soll überlegt werden, wie eine Wiederbelebung gelingen kann.
Der Ortsspaziergang war auch eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen. So konnten einige Treffen vereinbart werden, um gemeinsame Projektideen zu entwickeln.