Studio 111 – unser Kunstatelier in Düsseldorf Kreativität verbindet – Kunst von Menschen mit und ohne Behinderung
Im Kunstatelier Studio 111 unseres Hauses entsteht Kunst, die bewegt. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam kreativ – mit Farben, Formen und ganz eigenen Perspektiven. Ob Malerei, Fotografie oder Kunsthandwerk: Im Studio 111 entstehen individuelle Werke, die nicht nur Ausdruck von Kreativität sind, sondern auch Geschichten erzählen.
Viele der Arbeiten können erworben werden – und erfreuen sich auch bei Kunstliebhabern und Sammlern wachsender Beliebtheit. Der Erlös wird dem Haus St. Josef gespendet und unterstützt Projekte, Ausflüge und besondere Wünsche unserer Bewohnerinnen und Bewohner.
Durch die Organisation von Ausstellungen in Düsseldorf und der näheren Umgebung werden die Bilder und Objekte einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Wie zum Beispiel bei der Aktion "Mich macht was Kunst macht" aus dem Jahr 2013.
Premiere bei den Kunstpunkten 2013: Über 500 Künstler/-innen hatten an zwei Wochenenden im September ihre Ateliers mit Unterstützung des Kulturamtes Düsseldorf für interessierte Besucher geöffnet. Zum ersten Mal konnten auch Künstler/-innen der Outsider Art an diesem Event teilnehmen. Das Studio111, ein Projekt des Hauses St. Josef, öffnete allen Kunstinteressierten seine Ateliertüren am 14. und 15. September.
Mit der Abendvorführung des Films „Mich macht was Kunst macht“, den der nordrhein-westfälische Künstler Carsten Reinhold Schulz über die Künstler/-innen gedreht hatte und in dem diese persönlich zu Wort kommen, starteten die diesjährigen Kunstpunke am 13. September in den Räumen des Studios 111. Nach einem kurzen Vortrag zum Thema „Outsider Art – Eine Begriffsklärung“, den der bekannte Künstler und Filmemacher persönlich hielt, entbrannte eine lebhafte Diskussion über den Kunstbegriff in der Outsider Art.
An diesem Abend und auch am Wochenende waren einige Künstler/-innen persönlich vor Ort. Sie führten die Besucher/-innen durch die Ateliers und präsentierten ihre Kunstwerke. „Ich finde es toll, dass meine Bilder nun Erinnerung bleiben.“ fasst Frau Lang, eine der anwesenden Künstlerinnen, das große Interesse und die Anerkennung der Besucher an ihren Arbeiten in Worte. Sie sowie alle anderen Künstler/-innen des Studios 111 haben durch die Teilnahme an den Kunstpunkten und die damit verbundene Anerkennung der Besucher eine Wertschätzung ihrer Person erfahren, die – auch nachdem sich die Ateliertüren für dieses Jahr wieder geschlossen haben – in ihren Alltag hineinwirkt und das Selbstbewusstsein stärkt: „Einmal im Mittelpunkt zu stehen- das war schon eine tolle Sache!“
© Carsten Reinhold Schulz, Vorstand JASON RO e.V.



