Wie könnte das ehemalige Schwimmbad auf dem Gelände des Hauses St. Josef künftig genutzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Gruppe Studierender des Studiengangs Architektur der Hochschule Düsseldorf im Rahmen ihres Projekts „Haus ohne Pool“.
In dieser Woche besuchten die Studierenden das Haus St. Josef, um das alte Schwimmbad vor Ort zu erkunden und sich ein Bild von den räumlichen und baulichen Gegebenheiten zu machen. Bei einem ausführlichen Rundgang nahmen sie Maße, untersuchten die verwendeten Baumaterialien und setzten sich mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen Umgestaltung und Nachnutzung auseinander.
Im Anschluss an die Bestandsaufnahme kamen die Studierenden in unserer Teestube mit zwei Vertreterinnen des Bewohnerbeirats und Kirsten Auge vom TSB ins Gespräch. Dabei wurden Wünsche, Anregungen und erste Ideen für eine zukünftige Nutzung des Gebäudes gesammelt.
Im Mittelpunkt des studentischen Projekts steht die Entwicklung neuer Konzepte und Nutzungsmöglichkeiten für das ehemalige Schwimmbad. Dabei bietet sich die Gelegenheit, das Potenzial des Gebäudes neu zu betrachten und Perspektiven für seine zukünftige Nutzung aufzuzeigen.
Eine besondere Chance liegt darin, das ehemalige Schwimmbad wieder als öffentlichen Raum und inklusiven Ort der Begegnung zu beleben. Ein solcher Ort könnte Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenssituationen zusammenbringen, gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglichen und soziale Teilhabe fördern.
Welche Ideen im Rahmen des Projekts entstehen und welche Möglichkeiten sich daraus langfristig ergeben, bleibt abzuwarten. Der Besuch der Studierenden bildet einen ersten Schritt, um neue Perspektiven für das alte Schwimmbad zu entwickeln und seine mögliche Bedeutung als Treffpunkt für das Haus St. Josef und das umliegende Quartier in den Blick zu nehmen.